Toespraak van Adolf Hitler, 8 november 1942

Ter nagedachtenis aan de Putsch van 1923 hield Adolf Hitler op 8 november 1942 in de Münchener Löwenbräukeller een toespraak, waarin hij het ook over de Slag om Stalingrad had:

"Daß ich die Sachen nun nicht immer so machte, wie die anderen es gerade wollten - ja, ich überlege mir eben, was die anderen wahrscheinlich glaubten und mache es dann grundsätzlich anders. Wenn also Herr Stalin erwartet hat, daß wir in der Mitte angreifen - ich wollte gar nicht in der Mitte angreifen. Nicht nur deswegen nicht, weil vielleicht Herr Stalin daran glaubte, sondern weil mir daran gar nicht so viel lag. Ich wollte zur Wolga kommen, an einer bestimmten Stelle, an einer bestimmten Stadt. Zufälligerweise trägt sie den Namen von Stalin selber aber denken Sie nur nicht, dass ich deswegen dortlos marschiert bin - sie könnte auch ganz anders heißen - sondern weil dort ein ganz wichtiger Punkt ist. Dort schneidet man nämlich 30 Millionen Tonnen Verkehr ab, darunter fast Neun Millionen Tonnen Ölverkehr. Dort floß der ganze Weizen aus diesem gewaltigen Gebieten der Ukraine, des Kuban-Gebietes, zusammen, um nach Norden transportiert zu werden. Dort ist Manganerz befördert worden; dort war ein gigantischer Umschlagplatz. Den wollte ich nehmen, und - wissen Sie - wir sind bescheiden, wir haben ihn nämlich! Es sind nur ein paar ganz kleine Plätzchen da. Nun sagen die anderen: "Warum kämpfen sie dann nicht schneller?" Weil ich dort kein zweites Verdun haben will, sondern es mit ganz kleinen Stosstrupps mache. Die Zeit spielt dabei gar keine Rolle. Es kommt kein Schiff mehr die Wolga hoch, und das ist das Entscheidende! Sie haben uns auch den Vorwurf gemacht, warum wir bei Sewastopol so lange warteten. Nun, weil ich auch dort nicht ein gigantisches Massenmorden ansetzen wollte. Aber Sewastopol ist in unsere Hand gefallen und die Krim ist in unsere Hand gefallen und wir haben Ziel um Ziel zäh beharrlich erreicht. Und wenn nun der Gegner seinerseits Anstalten macht, anzugreifen, glauben Sie nur nicht, daß ich ihm zuvorkommen will. Wir lassen ihn angreifen, wenn er will, denn die Verteidigung ist dann immer noch billiger. Er soll ruhig angreifen, er wird sich dabei schwer ausbluten, und wir haben Einbrüche noch immer korrigiert. Jedenfalls stehen nicht die Russen an den Pyrenäen oder vor Sevilla, das sind nämlich dieselben Entfernungen wie für uns heute bis nach Stalingrad, oder sagen wir, bis zum Terek. Und wir stehen doch dort, das kann am Ende nicht abgestritten werden, das ist doch eine Tatsache. Wenn es natürlich gar nicht mehr anders geht, dann stellt man sich plötzlich um und sagt, es sei überhaupt ein Fehler, daß die Deutschen nach Kirkenes gegangen sind, oder nach Narvik, oder jetzt zum Beispiel nach Stalingrad. Man soll doch abwarten, ob das ein strategischer Fehler war. Wir merken es schon an sehr vielen Anzeichen, ob es ein Fehler war, daß wir die Ukraine besetzten, daß wir das Erzgebiet von Kriwoi Rog besetzten, daß wir die Manganerze in unsere Hand brachten. Ob es wirklich ein großer Fehler war, daß wir das Kuban-Gebiet, die vielleicht größte Kornkammer der Welt, besetzten? Ob das auch ein Fehler war daß wir wohl rund vier Fünftel oder fünf Sechstel aller Raffinerien zerstörten oder einnahmen, daß wir allein eine Produktion von Neun bis Zehn Millionen Tonnen Öl zunächst einmal in unsere Hand brachten beziehungsweise vollständig stillegten, oder daß wir einen weiteren Transport von vielleicht Sieben, Acht oder Neun Millionen Tonnen auf der Wolga verhindert haben? Ich weiß wirklich nicht, ob das alles nur Fehler waren. Wir merken es ja schon, wenn es den Engländern gelungen wäre, uns das Ruhrgebiet zu nehmen und den Rhein dazu, und dann auch die Donau und noch die Elbe und dann auch Oberschlesien. Das ist ungefähr das Donezgebiet und das Erzgebiet von Kriwoi Rog, und wenn sie noch einen Teil unserer Petroleumquellen und nachher auch die Magdeburger Börde bekommen hätten, ob sie dann wohl auch sagen würden, daß das ein großer Fehler war, daß sie den Deutschen diese Sachen weggenommen hatten? Es ist verständlich, daß man in einem so weltweiten Ringen, wie es sich heute uns darstellt, nicht damit rechnen kann, von Woche auf Woche einen neuen Erfolg zu bekommen. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es ist auch gar nicht entscheidend. Entscheidend ist, daß man allmählich die Positionen bezieht, die den Gegner vernichten müssen und daß man sie auch hält, daß man sie so befestigt, daß sie nicht mehr genommen werden können. Und das kann man mir schon glauben: Was wir einmal besitzen, das halten wir dann auch tatsächlich so fest, daß dort, wo wir in diesem Kriege in Europa stehen, ein anderer nicht mehr hinkommt. Ich sehe gerade heute mit einer so großen Zuversicht in die Zukunft. Nachdem wir den vergangenen Winter überstanden haben, einen Winter, den man damals, als ich vor einem Jahr zu Ihnen sprach, noch nicht in seiner ganzen furchtbaren Gefahr erkennen konnte. Damals lastete doch irgendwie auf vielen Menschen die Erinnerung an das Napoleonische Schicksal von 1812. Und nun war der Winter von 1812 nur genau 50 Prozent so kalt als der Winter, den wir im vergangenen Jahr hinter uns gebracht haben. In diesem Jahre sind wir nun anders vorbereitet. Es mag auch in diesem Winter dem einen und anderen dies und jenes fehlen. Aber im großen sind wir für diesen Winter sicher anders gerüstet. Das kann ich sagen. Auch wenn er genau so schwer werden sollte wie der letzte. Alles das, was uns im vergangenem Winter passierte, passiert uns diesmal nicht mehr und ich sagte schon einmal, ein großer Philosoph sprach das Wort, daß, wenn ein Stoß einen starken Mann nicht umwirft, er ihn dann nur stärker macht. Der Sturm, der uns im vergangenen Winter nicht umgeworfen hat, der hat auch uns nur stärker gemacht! Ganz gleich wo immer auch die Fronten stehen, immer wieder wird Deutschland parieren und wird zum Angriff vorgehen und ich zweifele keine Sekunde, daß unseren Fahnen am Ende der Erfolg beschieden sein wird. Wenn heute Roosevelt seinen Angriff auf Nordafrika ausführt mit der Bemerkung, er müsse es vor Deutschland und Italien schützen, so braucht man über diese verlogene Phrase dieses alten Gangsters kein Wort zu verlieren. Er ist ohne Zweifel der Heuchlerischste dieses ganzen Klubs, der uns gegenübersteht. Aber das entscheidende und letzte Wort spricht sicherlich nicht Herr Roosevelt, davon kann er überzeugt sein. Wir werden alle unsere Schläge vorbereiten - wie immer gründlich - und sie sind immer noch zur rechten Zeit gekommen, und kein Schlag, den der andere gegen uns zu führen gedachte, hat bisher zum Erfolg geführt. Es gab auch einmal ein Triumphgeschrei, als die ersten Engländer in Boulogne landeten und dann vorrückten. Und sechs Monate später ist dieses Triumphgeschrei vorbei gewesen. Es ist anders gekommen und wird auch hier anders kommen. Sie können das volle Vertrauen besitzen, daß Führung und Wehrmacht alles das tun, was getan werden muß und was getan werden kann. Ich habe die felsenfeste Überzeugung, daß hinter Führung und Wehrmacht vor allem aber die deutsche Heimat steht und hinter mir besonders die ganze Nationalsozialistische Partei als eine verschworene Gemeinschaft! Das, was die jetzige Zeit von der einstigen unterscheidet, ist eben doch das, daß damals hinter dem Kaiser kein Volk war, während hinter mir eine der großartigsten Organisationen steht, die je auf dieser Erde aufgebaut worden ist. Sie repräsentiert das deutsche Volk. Und was ferner die heutige Zeit von der damaligen unterscheidet ist, daß an der Spitze dieses Volkes niemand steht, der jemals in kritischen Zeiten in das Ausland gehen würde, sondern daß an seiner Spitze jemand ist, der immer nur den Kampf und damit immer nur ein Prinzip gekannt hat: Schlagen, schlagen und wieder schlagen! Und noch eines unterscheidet das heutige Deutschland vom damaligen: damals hatte es eine Führung, die keine Wurzeln im Volke hatte, es war doch letzten Endes ein Klassenstaat gewesen. Heute sind wir mitten in der Vollendung dessen, was aus dem damaligen Krieg herausgewachsen ist, denn als ich aus dem Kriege zurückkehrte, brachte ich das Fronterlebnis in die Heimat. Aus diesem Fronterlebnis heraus baute ich mir meine nationalsozialistische Volksgemeinschaft auf. Heute tritt die nationalsozialistische Volksgemeinschaft an die Front und Sie werden aus diesen Dingen bemerken, wie diese Wehrmacht von Monat zu Monat mehr nationalsozialistisch wird, wie sie immer mehr das Gepräge des neuen Deutschland annimmt, wie alle Vorrechte, Klassenvorurteile und so weiter immer mehr beseitigt werden, wie sich hier die deutsche Volksgemeinschaft von Monat zu Monat mehr durchsetzt und wie am Ende dieses Krieges die deutsche Volksgemeinschaft vielleicht ihre stärkste Bewährung erfahren haben wird. Das unterscheidet das heutige Deutschland vom damaligen. Diesem Geist verdanken wir ein unermeßliches Heldentum an der Front, ein Heldentum von Millionen einzelner Soldaten, bekannter und unbekannter, ein Heldentum von Zehn- und Zehntausenden tapferer Offiziere, die sich heute mit ihren Männern auch immer mehr als eine Gemeinschaft fühlen. Sie sind zum Teil bereits aus dieser Gemeinschaft hervorgegangen. Wir haben ja alle Hemmnisse beseitigt. So wie in der Partei jeder jede Stellung erreichen kann, wenn er nur fähig ist, wie jedem, auch dem Ärmsten unseres Volkes, jede, auch die höchste Staatsstelle nunmehr offen ist, seit unsere Partei die Führung besitzt, so ist es genau auch in der Wehrmacht, und zwar nicht mehr nur theoretisch und als eine hie und da durchgeführte Ausnahme, sondern in der Praxis ist es heute so. Heute sind Unteroffiziere oder Gefreiter Ritterkreuz­- oder Eichenlaubträger. Zahllose Offiziere sind aus dem Mannschaftsstand hervorgegangen. Wir bauen uns ein Kriegsheer auf, mitten im Kriege, wie es die Welt noch nie gesehen hat. Und zu Hause, da arbeitet ein Volk, und das muß ich nun - ich habe es schon im Reichstag ausgesprochen - auch der Deutschen Heimat bescheinigen: Im Jahr 1917 auf -18, der Streik in den Munitionsfabriken und heute Überstunden, Arbeit über Arbeit! Heute weiß der Deutsche Arbeiter zu Hause, daß er für seine Kameraden draussen die Waffen schmiedet. Was hier geschaffen wird auf dem Lande und in der Stadt, vom Mann und vor allem auch von unzähligen Frauen, das ist tatsächlich ungeheuer. Ich habe schon früher einige Male gesagt: Wenn ich hier und da längere Zeit nicht rede, heißt das nicht, daß ich die Stimme verloren habe, sondern daß ich es nicht für zweckmäßig hielt zu reden. Auch heute ist das so. Was soll ich jetzt viel reden? Heute spricht letzten Endes die Front. Nur in den seltensten Fällen möchte ich das Wort ergreifen. Denn die Sprache der Front ist so eindringlich, ist eine so einmalige Sprache, daß sie ohnehin jeden einzelnen Deutschen verpflichtet. Wer den täglichen Bericht unserer Wehrmacht liest und sich dann nicht fanatisch zu seinem Volk bekennt, wenn er immer wieder diese Unsumme von Heldentaten vernimmt, dem würde auch durch Reden nicht zu helfen sein. Für das feindliche Ausland rede ich ohnehin nicht. Wenn Herr Roosevelt sagt, er hört meine Reden nicht; Ich rede ja gar nicht für Herrn Roosevelt. Mit ihm rede ich nur durch das Instrument, durch das jetzt allein gesprochen werden kann und dieses Instrument spricht laut und deutlich genug. Ich rede nur in den seltensten Fällen, zur Bewegung und zu meinem eigenen deutschen Volk. Und alles, was ich durch eine solche Rede sagen kann, ist immer nur eines: denkt ausnahmslos, Mann und Weib, nur daran, daß in diesem Krieg Sein oder Nichtsein unseres Volkes entschieden wird. Und wenn Ihr das begreift, dann wird jeder Gedanke von Euch und jede Handlung immer nur ein Gebet für unser Deutschland sein!"

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